Erniedrigung vor dem Münchner Stadion

Rechtlich fragwürdige Kontrollen Frankfurter Fans schaden der Debatte um Gewalt im Fußball

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit zwei vor dem Gästeblock aufgestellten Zelten zum Zweck der Fankontrolle am vergangenen Sonnabend beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt torpediert der FC Bayern München die Bemühungen, Sachlichkeit in die Diskussion über Gewalt im Fußball zu bringen.

In diesem Punkt kann man Markus Hörwick nicht widersprechen. »Unser Ergebnis ist hervorragend«, sagte gestern der Mediendirektor des FC Bayern München. Er meinte damit nicht den 2:0-Sieg des Rekordmeisters am vergangenen Sonnabend gegen Frankfurt. Sondern dass Ausschreitungen von Eintracht-Anhängern verhindert wurden. Bei der Frage nach dem wie, fängt es aber sehr schnell an, kompliziert zu werden.

Die Münchner hatten vor dem Gästeblock ihrer Arena zwei Zelte aufgestellt - zur verstärkten und gezielten Kontrolle Frankfurter Fans. Gezielt? Schon das bezweifelt Wilko Zicht: »Wer wird aus der Masse rausgezogen?«. Der Sprecher des Bündnisses Aktiver Fußball-Fans (BAFF) kritisiert die Willkür dieser Maßnahme. René Lau, der Berliner Jurist aus der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte, nennt derlei Kontrollen »rechtswidrig.« Denn Körperkontrollen dürften nicht vom Ordnungsdienst durchgeführt werden. Dies dürfe nur die Polizei bei einem hinreiche...

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