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Deutschland im Abschwung

Die Euro-Krise, eine drohende Pleitewelle und die Gefahr eines »Double-Dip«

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Das Statistische Bundesamt stellt heute die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal des Jahres vor. Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach zwei starken Jahren schon geraume Zeit im Abschwung. Die Frage ist nur: Wie tief wird der Fall?

»Zum ersten, zum zweiten, zum dritten« - rund 170 Positionen vom Arbeitstisch bis zur Zentriermaschine, das bewegliche Anlagevermögen der Schmidt GmbH, kamen am Dienstag im ostthüringischen Auma-Weidetal unter den Hammer. Das Maschinenbauunternehmen hatte Insolvenz anmelden müssen, am 31. Oktober kam die Schließung. 25 Mitarbeiter verloren ihren Job. Grund für die Probleme war die schlechte Auftragslage.

Darüber klagen derzeit viele Unternehmen in Deutschland, auch wenn dies nicht immer so ausgehen muss wie bei der Schmidt GmbH. Für das kommende Jahr wird laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young aber mit einer Pleitewelle insbesondere in der Autoindustrie und der Schifffahrtsbranche gerechnet. Dies wäre Folge eines weltweit zu spürenden Konjunkturrückgangs. Wie stark dieser wird, an dieser Frage scheiden sich die Geister.

»Double-Dip« - so lautet das Schreckgespenst von Wirtschaftsforschern. Der Begriff be...


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