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»Ich habe Menschen sterben sehen«

Hungerstreik inhaftierter Kurden in der Türkei überschattet Prozess gegen Journalisten

  • Von Dinah Riese, Istanbul
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

In Silivri, 80 Kilometer westlich von Istanbul, wurde diese Woche der Prozess gegen 44 überwiegend kurdische Journalisten fortgesetzt.

38 der Angeklagten befinden sich seit Monaten in Haft. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglieder einer terroristischen Organisation zu sein. Es handelt sich dabei um die KCK, den zivilen Arm der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Überschattet wird der Prozess vom Hungerstreik der Inhaftierten.

Die Prozessfortsetzung endete jedoch schon während der Überprüfung der Anwesenheit. Wie auch früher antworteten die Angeklagten dem Richter auf kurdisch. Manche verlangten auf kurdisch nach einem Übersetzer. Richter Ali Alçik überging diese Forderungen jedoch. Als der Angeklagte Kenan Kirkaya ankündigte, er wolle Stellung zum Hungerstreik nehmen, verweigerte Alçik ihm das Wort.

In der Türkei befinden sich zurzeit mehrere tausend inhaftierte Kurden im Hungerstreik. S...


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