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Beschäftigte von Kliniken im Ausstand

Warnstreiks in Brandenburg

Cottbus (dpa/nd). Mit Warnstreiks haben am Donnerstag rund 360 Mitarbeiter der Kliniken in Königs Wusterhausen und Lübben (Dahme-Spreewald) Druck in den laufenden Tarifverhandlungen gemacht. Die Beschäftigten in der Frühschicht legten einen Tag vor der nächsten Verhandlungsrunde die Arbeit in den frühen Morgenstunden für gut drei Stunden nieder, wie die Gewerkschaft ver.di in Cottbus mitteilte. In Königs Wusterhausen seien die 190 Streikenden der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH spontan durch die Stadt gezogen. Von der Spreewaldklinik in Lübben folgten dem Streikaufruf 170 Beschäftigte, teilte ver.di mit. Während des Warnstreiks war ein Notdienst für die Patienten abgesichert. Die dritte Verhandlungsrunde soll am heutigen Freitag in Königs Wusterhausen beginnen.

Die Tarifkommission fordert drei Prozent mehr Geld rückwirkend ab März 2012 sowie 1,5 Prozent mehr ab Januar 2013 und eine weitere Steigerung von 1,5 Prozent ab Juli 2013. In der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Oktober konnte dazu keine Einigung erzielt worden. Die Tarifkommission hatte das Angebot der Arbeitgeberseite als unzureichend abgelehnt. Die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH wird zu 51 Prozent vom Landkreis und zu 49 Prozent vom Sana-Konzern getragen. Nach Gewerkschaftsangaben erwirtschaftete die Klinikumgesellschaft im 1. Halbjahr 2012 einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro und lag dabei über dem Planziel.

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