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Dealer gestand

Kokain für Botendienste eines Mitangeklagten

(dpa). Ein 24-jähriger Berliner hat gestern in seinem Prozess den Verkauf von Kokain zugegeben. In seinem Teilgeständnis bestritt der Angeklagte jedoch vor dem Landgericht der Hauptstadt, seine Wohnung einer Drogenbande als Lager für das Rauschgift überlassen zu haben. Mit angeklagt ist ein 30-jähriger Student, der ebenfalls Kokain vermarktet haben soll.

Der Hauptbeschuldigte der Dealerei mit insgesamt 650 Gramm Kokain ist bereits im Mai zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Nach Aussagen des 30-Jährigen habe er für den Verurteilten als Freundschaftsdienst ab und zu Kokain an Konsumenten verkauft.

Der 30-Jährige erklärte, er habe für seine Botendienste kein Geld bekommen, sondern kleine Mengen Rauschgift. »Ich habe nie gehandelt, um mich zu bereichern, sagte der Angeklagte. Er sei selbst viele Jahre abhängig gewesen. Inzwischen habe er eine Therapie aufgenommen und sei seit März 2012 drogenfrei.

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