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Moment der größten Ehre

Altenbourg-Preis

Seinen 70. Geburtstag hat der Chemnitzer Maler, Grafiker und Bildhauer Michael Morgner im Frühjahr gefeiert - das Sprengel-Museum in Hannover widmete ihm dazu eine umfassende Schau. Von Sonntag an zeigt das Altenburger Lindenau-Museum mehr als 100 Arbeiten Morgners, einst Mitglied der Künstlergruppe Clara Mosch (1977-1982). Trotz des runden Geburtstages ist die Ausstellung nicht als Retrospektive angelegt. Vielmehr sei das Ziel gewesen, die Essenz von Morgners Werk herauszufiltern, erklärt die Kuratorin und langjährige Museumsdirektorin Jutta Penndorf. Zur Eröffnung wird Morgner der mit 12 500 Euro dotierte Gerhard-Altenbourg-Preis 2012 überreicht.

Morgner ist der inzwischen achte Künstler, dem der Altenbourg-Preis zugesprochen wurde. Er steht dabei in einer Reihe mit Carlfriedrich Claus, Walter Libuda, Cy Twombly und Micha Ullman. »Für mich ist das ein Moment der größten Ehre«, bekennt Morgner. Altenbourg, den er persönlich kannte, habe ihn vor allem hinsichtlich seiner Unabhängigkeit stark beeindruckt und geprägt. Die Ausstellung ist bis zum 17. Februar in Altenburg zu sehen.

dpa

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