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Flucht vor dem Fluglärm

Mainzer CDU-Politiker zieht in ruhigere Gegend

  • Von Robert Luchs, Mainz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mehr als Jahr nach der Eröffnung der neuen Landebahn am Flughafen Frankfurt am Main dauert der Konflikt um den wachsenden Fluglärm an. Besonders zwischen 5 Uhr und 5.30 Uhr sei der Krach kaum mehr auszuhalten, beklagen Betroffene. Die Deutsche Herzstiftung hält ein umfassendes Nachtflugverbot für »unverzichtbar«.

Der wachsende Fluglärm rund um der Airport Frankfurt am Main wirkt sich immer gravierender auf die Lebenssituation der Menschen dort aus. Jüngstes Beispiel: Weil er es nicht mehr aushalten konnte, ist der CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Umweltdezernent Wolfgang Reichel in Mainz vom Ortsteil Laubenheim in das vom Fluglärm weniger betroffene Stadtgebiet Hechtsheim umgezogen. Reichels Parteikollegen im benachbarten Hessen, wo der Problem-Airport liegt, werden als Regierungspartei in Wiesbaden wesentlich für den Flughafenausbau und damit für den Fluglärm verantwortlich gemacht.

Bundesregelung gefordert

Inzwischen wird ein Fluglärmgutachten des Landes Rheinland-Pfalz noch immer von der Flugsicherung geprüft. Eine Stellungnahme der Fluglärmkommission wird erst zu Beginn des kommenden Jahres erwartet. Die Mainzer SPD-Abgeordnete Ulla Brede-Hoffmann kann den Umzug ihres CDU-Kollegen verstehen: »So kann es im Rhein-Main-Gebiet nicht wei...


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