Opposition gibt sich unpatriotisch

SPD, Grüne und LINKE lehnen Einsatz der Bundeswehr-Raketentruppe in der Türkei ab

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Regierung scheint entschlossen, Luftabwehrraketen in die Türkei zu entsenden. Die Opposition ist nicht begeistert. Während die SPD erst einmal besser informiert werden möchte, lehnen Grüne und LINKE den Einsatz der Patriots kategorisch ab.

Der Bundesverteidigungsminister stimmte sich am Montag schon mal auf den Ernstfall ein: »Wenn es um eine Beteiligung von Patriots an der türkischen Grenze geht, dann auch mit deutschen Soldaten.« Doch ganz so einfach kann Thomas de Maizière (CDU) die Bundeswehrangehörigen dann doch nicht ins Krisengebiet verlegen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel betonte sein Kabinettskollege Guido Westerwelle (FDP), dass man den »Bundestag so oder so engstens einbinden« werde, selbst wenn rechtlich kein Mandat des Bundestags für eine Verlegung der Raketen nötig sei. Westerwelle unterstrich zudem, dass die Parlamentarier ohnehin in die Überlegungen bereits eingebunden seien. »Es ist nicht so, als würde der deutsche Bundestag, als würden die Abgeordneten zum ersten Mal jetzt in die Gespräche einbezogen werden.«

Offenbar galt das nicht für die Sozialdemokraten. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles beschwerte sich am Montag über die »g...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 572 Wörter (4033 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.