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Der Mann aus dem Tunnel

Hambacher Forst-Aktivist verbrachte vier Tage unter der Erde

In der Öffentlichkeit ist er als „Herr Zimmermann“ bekannt: Der Anti-Braunkohle-Aktivist, der vier Tage lang Polizei und Öffentlichkeit in Atem hielt, weil er in einem unterirdischen Tunnel saß und so die Räumung des Waldcamps im Hambacher Forst verhinderte, der dem RWE-Tagebau Hambach weichen soll. Im Interview gewährt „Herr Zimmermann“ einen intimen, teils auch amüsanten Blick in seinen Tunnel und seine Denkweise.

Der Mittzwanziger legt dar, dass er mehrfach kurz vor dem Aufgeben stand – ein frühes Ende der Aktion scheiterte demgemäß an der mangelnden Dialogbereitschaft der Polizei: Die habe sich nicht auf Verhandlungen eingelassen, behauptet Zimmermann.

Zimmermann erhebt Vorwürfe gegen die Grubenwehrleute, die ihn schließlich aus dem Tunnel zogen: Er habe sich mit einem Bein an einem Stützbalken des Tunnels verfangen. „In diesem Moment drohten mir die Leute von der Grubenwehr an, ein Spezialteam von der Polizei zu holen, das mir dann Schmerzen zufügen würde. Sie drohten auch damit, dass mich ein Arzt betäubt, dam...


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