Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Das Blau muss weg

Frühere Schlecker-Filialen öffnen als Dorfladen - ein Bericht aus Baden-Württemberg

  • Von Antonia Lange, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Aus Schlecker wird »Tante Emma«: Ehemalige Schlecker-Mitarbeiterinnen wollen ihre alten Filialen als klassische Dorfläden wiedereröffnen. Zum Beispiel im schwäbischen Erdmannshausen.

Stuttgart. Wo früher blaue Schlecker-Aufkleber waren, leuchtet es heute giftgrün. »Drehpunkt« prangt auf den Scheiben eines kleinen Ladens im schwäbischen Erdmannhausen. Das grüne »P« ist verkehrt herum angebracht. Mit Absicht. »Wir drehen Schlecker rum«, sagt Karin Meinerz.

»Es entsteht was Neues.« Die frühere Schlecker-Filiale hat am vergangenen Sonnabend wieder geöffnet - in Form eines Genossenschaftsmodells, mit neuem Logo und mit anderen Marken. Gut ein Dutzend weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Das Prinzip ist einfach: Schlecker raus, Dorfladen rein.

Monatelang hat Meinerz mit ihren Kolleginnen Bettina Meeh und Annemarie Keller alles Blaue aus dem Laden entfernt und durch leuchtendes Grün ersetzt. »Es war klar, dass das Blau wegkommt. Das wollten wir nicht. Weil Schlecker ein Kapitel war, das abgeschlossen ist«, sagt sie. Zehn oder sogar 19 Jahre haben sie und ihre Mitstreiterinnen für die Drogeriekette mit d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.