Angst vor der Sulimowski-Lawine

Der österreichische Chefplaner Gernot Leitner nennt die Olympiabaustelle von Sotschi ein Weltwunder, warnt aber vor den Schneemassen

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Wochenende beginnt für viele Wintersportler die Weltcupsaison. Es ist die wichtige vorolympische Saison, denn im Februar 2014 werden in Sotschi die Olympischen Winterspiele eröffnet, ein paar Wochen darauf die Paralympics. Die russische Hafenstadt am Schwarzen Meer wird die erste Stadt sein, die Winterspiele in subtropischem Klima austrägt.

Wenn alles glatt läuft, werden wohl auch diese Woche wieder gute Meldungen in Sachen »Sotschi 2014« verbreitet werden. So ist angekündigt, dass Georgien dieser Tage seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen im Kaukasus erklären wird - angesichts der Spannungen und des Krieges im Jahr 2008 beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Auch sonst kann Dimitri Tschernyschenko, Chef des Organisationskomitees SOCOG, zufrieden sein: Das »World Press Briefing«, bei dem die Olympiareporter aus aller Welt die Wettkampfstätten in Augenschein nahmen, hat recht gute Resonanz gefunden.

Dass etwa 70 Prozent der Sportstätten fertiggestellt sind, wurde ebenso in die Welt getragen wie die Kunde von den 60 000 Bauarbeitern, die Tag und Nacht schuften. »Alles wird rechtzeitig fertig «, sagt Tschernyschenko.

Daran hat auch Gernot Leitner keine Zweifel: Der Österreicher hat als Chef des Planungsbüros »master concept« mehr als 30 Teilprojekte in de...


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