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»Rettet die Rundschau«

Durchhalteparolen und Frustration nach Einleitung des Insolvenzverfahrens

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Eine Woche nach Einleitung eines Insolvenzverfahrens für die »Frankfurter Rundschau« (FR) rollt in der Mainmetropole eine Welle der Solidarität zur Erhaltung des traditionsreichen Blatts an.

»Rettet die Frankfurter Rundschau«, so der Titel einer Anzeige, mit der sich ehemalige FR-Journalisten zu Wort melden. Sie wollen sich nicht damit abfinden, dass »diese wichtige und profilierte Tageszeitung aus der Gründerzeit der Republik vom Markt verschwindet«. Eine Lanze für die FR brechen auch die SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann (Frankfurt) und Claus Kaminsky (Hanau). Leserbriefschreiber schätzen an dem Blatt, dass es sich »dem neoliberalen Mainstream widersetzt« und eine »zutiefst menschenfreundliche Perspektive« habe. Eine Kampagne für »Solidaritätsabos« ist angelaufen. Leser zerbrechen sich den Kopf über ein Genossenschaftsmodell oder private Kleinanleger mit Anteilen ab 50 Euro ohne Stimmrecht. »Was für einen Fußballclub möglich ist, sollte auch für die FR möglich sein«, meint ein Leser.

Neben Durchhalteparolen sind in diesen Tagen auch Kritiker zu hören, die das drohende Aus für hausgemacht halten. So kritisiert der ...


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