Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Zurück nach Argentinien?

Viviana Uriona ist Regisseurin beim Filmkollektiv der Kameradisten

nd: Ein Projekt mit vielen Kleinspendern statt einem großen Investor zu finanzieren, das so genannte Crowdfunding, findet immer mehr Verbreitung. Was hat Sie bewogen, bei Ihrem neuesten Filmprojekt Espejo (Spiegel) auf diese Methode zu setzen?
Uriona: Eigentlich sind wir »Crowd-Filmer«. Bei unserem ersten Film haben die Protagonisten mitgefilmt. Dann haben wir den Film in einer Gruppe geschnitten. Wir haben keinen Verleih gesucht, sondern eine Initiative gestartet. Jeder Mensch kann den Film in einer öffentlichen Veranstaltung oder im Kino zeigen. Für die vielen Vorstellungen gab es auch keine Werbeagentur. Viele Menschen haben auf eigene Faust im Internet Werbung gemacht. Das waren alles Crowd-Effekte. Das ist es nur logisch, die Finanzierung für den nächsten Film so anzugehen.

Espejo schließt an den Dokumentarfilm »Sachamanta« an, der seit 2012 läuft. Sachamanta thematisiert den Widerstand indigener Kleinbauern gegen das Landgrabbi...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.