Leben am Überfluss

  • Von Malte Siegert
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Malte Siegert ist Referent für Umweltpolitik beim NABU-Landesverband in Hamburg.

Bei großen Infrastrukturprojekten wie Stuttgart 21, der Fehmarnbeltquerung oder der Elbvertiefung ist nicht selten Streit zwischen Naturschutz und Wirtschaft programmiert. Angesichts eines ungebrochenen Baubooms befürchten Naturschutzverbände wie der NABU infolge derartig großer Eingriffe in die Natur wiederholt einen herben Verlust von Lebensräumen und Artenvielfalt. Doch eigentlich hatten sich die Staaten der Europäischen Union schon vor vielen Jahren mit unterschiedlichen Rechtsnormen wie der Vogelschutz- oder Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie darauf geeinigt, »günstige Erhaltungszustände« für Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume herzustellen. Und eben nicht mit teilweise anachronistisch anmutenden Mammutprojekten genau das Gegenteil zu erreichen, nämlich den Zustand der Natur Schritt für Schritt zu verschlechtern. Der NABU fragt daher bei jedem Bauvorhaben kritisch, ob dieses angesichts der zu erwartenden erheblichen Umweltauswirkung...

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