Überstunden im Sommer, arbeitslos im Winter

Eine Genossenschaft auf Rügen will das ändern

  • Von Heidrun Böger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auf der Ostseeinsel Rügen lebt man hauptsächlich von der Tourismusbranche. Viele Einwohner finden im Sommer in Hotels und Gaststätten Arbeit, im Winter jedoch landen diese Arbeitnehmer oft auf der Straße und müssen zum Arbeitsamt. Ein im Mai 2011 gegründeter Arbeitgeberzusammenschluss will neue Wege gehen.

Ganzjährige Beschäftigung auf der Insel Rügen ist ein Problem: Im Winter steigt die Arbeitslosenquote auf fast 20 Prozent, im Sommer sinkt sie auf sieben Prozent. Viele finden zwar im Sommer in Hotels und Gaststätten Arbeit als Kellner/in oder Koch/Köchin, Zimmermädchen und so weiter. Im Winter jedoch landen diese Arbeitnehmer oft auf der Straße und müssen zum Arbeitsamt. Ein im Mai 2011 gegründeter Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) will das ändern. Die Gewerkschaft ist noch skeptisch. »Der Ansatz ist nicht ganz verkehrt«, sagt Volker Schulz, Regionsvorsitzender des DGB-Region Vorpommern.

Der branchenübergreifende Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) arbeitet in der Rechtsform einer Genossenschaft. Wer hier angestellt ist, hat das ganze Jahr den gleichen Arbeitgeber, nämlich den AGZ, bekommt ein Grundgehalt und wird dann abgerufen, entweder von einem der Tourismusbetriebe oder von der D+S Rügen GmbH. Letzteres ist ein auf der Insel ansä...

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