Das Rätsel der Persönlichkeit

Keine Straße für Treitschke! Notizen zu einer hauptstädtischen Debatte

  • Von Rosemarie Schuder
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Hoffentlich wird es nun endlich gelingen, die Treitschkestraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf umzubenennen. Heinrich von Treitschke, Sohn eines sächsischen Generalleutnants, am 15. September 1834 in Dresden geboren, lebte seit 1874 bis zu seinem Lebensende am 28. April 1896 in Berlin. An der hiesigen Universität hielt er u. a. Vorlesungen für Geschichtswissenschaft.

Im Jahr seines Einzugs in Berlin war Treitschkes Schrift »Der Sozialismus und seine Gönner« erschienen. Bereits in dieser Arbeit trat seine Abneigung gegen Juden hervor. Als Beispiel diente ihm die Schriftstellerin Fanny Lewald. Es war allgemein bekannt, dass sie sich schon in jungen Jahren hatte taufen lassen, doch er sah sie nur als »ostpreußische Jüdin«. Aus ihren Werken sei die Grundhaltung zu erkennen, »alle Dinge nur von einer Seite zu sehen - jene gefährliche Gabe, welche die Juden zu so brauchbaren Rechtsanwälten macht«. Wenn es ihr in Deutschland nicht g...

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