Reiten auf der Gewaltwelle

Fußballverbände, Klubs und Fans nähern sich an - Politiker setzen auf Populismus

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vor dem anstehenden Fußballwochende rüttelte diesmal die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) heftigst die Alarmglocken. Die Polizeibehörde aus dem nordrhein-westfälischen Innenministerium veröffentlichte ihren Jahresbericht zur Saison 2011/12. Es funktionierte. Dem Läuten folgte reflexartiges Echo. So war breit in der Medienlandschaft von alarmierenden Zahlen zu lesen - mit Schlagzeilen, die den eigenen Auflagenzahlen sicher nicht schaden. Der Kanon: mehr Gewalt, mehr Verletzte, Bilanz des Schreckens.

So undifferenziert die Daten der ZIS sind, so verantwortungslos wird mit ihnen hantiert. Die Zahl der Verletzten rund um Fußballspiele in der vergangenen Saison gibt die ZIS mit 1142 an, 296 mehr als in der Saison 2010/11. Bei 18,7 Millionen Zuschauern ergibt das eine Quote von 0,0051 Prozent. In jeder Disko, auf jedem Volksfest sollte man sich unsicherer fühlen. Erfreulich ist, das die Statistik mit 235 verletzten Polizist...

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