Der Ausstoß von Treibhausgasen steigt und steigt und ...

Kyoto II oder Klimaschutzabkommen für alle Länder - die Positionen der wichtigsten Gipfelteilnehmer liegen weit auseinander

  • Von Nick Reimer, Doha
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auf dem Klimagipfel in Doha geht es unter anderem um die Zukunft des Kyoto-Protokolls. Das einzige Abkommen mit verbindlichen Vorgaben für die Reduktion der Treibhausgasemissionen läuft Ende des Jahres aus.

»Burden Sharing« nennt sich ein Prinzip, welches die EU-Mitglieder beim Klimaschutz glänzend aussehen lässt. Dank dieses »Lastenausgleichs« wird Europa seine im Kyoto-Protokoll vereinbarten Verpflichtungen einhalten. Nach den Daten der EU-Umweltagentur EEA waren die Treibhausgasemissionen im Jahr 2010 um 15 Prozent niedriger als im Referenzjahr 1990. In der japanischen Kaiserstadt Kyoto hatte sich Europa 1997 auf der dritten UN-Klimakonferenz per Unterschrift verpflichtet, die Treibhausgasproduktion bis Ende 2012 um acht Prozent zu senken.

Politisch ähnelt das Zusatzprotokoll zur UN-Klimarahmenkonvention dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Weil dessen Väter und Mütter nicht wussten, wie schnell der technische Fortschritt die Solar- und Windenergiekraftwerke verbilligen würde, sollten die Tarife im Gesetz alle vier Jahre neu festgelegt werden. Genau so ist es beim Kyoto-Protokoll: Weil dessen Macher 1997 nicht wussten, ...

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