Fabian Lambeck 28.11.2012 / Inland

Kasernen für Studenten

Bund und Länder wollen kein Geld für neue Wohnheime ausgeben

Der Runde Tisch zum fehlenden Wohnraum für Studenten ging am Dienstag ohne konkrete Ergebnisse zu Ende. Der Bundesbauminister will nun prüfen lassen, ob ehemalige Kasernen in Wohnheime umgewandelt werden können.

Symbolpolitik vom Feinsten wurde da am Dienstag geboten. Ein Runder Tisch sollte das Problem fehlender Studentenwohnungen in Deutschland lösen. Der zuständige Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hatte Landes- und Kommunalvertreter, Studierendenverbände und Wohnungswirtschaft nach Berlin geladen, um über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen. Statt konkreter Beschlüsse gab es am Dienstag jedoch nur unverbindliche Absichtserklärungen und gegenseitige Schuldzuweisungen. Ramsauer sieht beim sozialen Wohnungsbau vor allem »die Länder in der Pflicht«. Gleichzeitig betonte der CSU-Politiker jedoch, dass sich der Bund »nicht wegducken« wolle. Doch genau das tat der Minister. Auf konkrete Forderungen des Deutschen Studentenwerkes (DSW) nach einem gemeinsamen Bund-Länder-Programm mit einmaligen Zuschüssen zum Bau von Wohnheimplätzen ging Ramsauer nicht ein. Stattdessen will er nun bis zum Frühjahr Vorschläge prüfen lassen, ob leerstehende Kasernen in Wohnheime umgewandelt werden können.

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