Weichen immer wieder falsch gestellt

Lebenslange Benachteiligung von Frauen mündet in Altersarmut

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Besonders bei Frauen reicht das Geld im Alter vorne und hinten nicht. Ein Grund dafür sind unterbrochene Erwerbsbiografien.

Den Kampf gegen Altersarmut stellte die Heinrich-Böll-Stiftung am Dienstag in Berlin in den Mittelpunkt einer Veranstaltung. Angesichts der aktuellen Debatte, wie die Lebensleistung im Rentenalter besser anerkannt werden könnte, besteht zur Zeit Unsicherheit darüber, wie es mit der Absicherung nach dem Arbeitsleben überhaupt aussehen wird.

Altersarmut wird auch weiterhin weiblich sein. Ein neuer Index namens »Gender Pension Gap« aus dem Bundesfamilienministerium zeigt, dass die Lücke zwischen den Renten von Männern und Frauen 2011 bei 60 Prozent lag - dreimal so hoch, wie die alljährlich von der OECD wieder beklagte Lohndifferenz in Deutschland von 23 Prozent. Anika Rasner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung legte dar, wo sich die Weichen für die Altersarmut der Frauen in drei großen Etappen immer wieder, spätestens ab der Berufswahl, stellen. Zwar studieren in den Numerus-Clausus-Fächern, darunter der Medizin, inzwische...

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