Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mörder oder Manager

Wie der »Spiegel« knallharte »Eliten«-Kritik übte – ohne es zu bemerken

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Menschen (meist Männer), die unter der dissozialen Persönlichkeitsstörung leiden, sind wahrscheinlich für 50 Prozent aller Schwerverbrechen verantwortlich. Nimmt man den aktuellen »Spiegel« beim Wort, dann werden diese »Psychopathen« entweder Schwerverbrecher, Serienmörder oder Spitzenmanager.

Auszug aus dem »Spiegel«-Artikel: Für jeden gibt es eine Nische – auch für »Psychopathen«
Was karriereförderlich ist, wissen wir in etwa: Bürgerlicher Hintergrund und Habitus, beispielsweise. Ein MBA-Titel kann auch nicht schaden. Und Bescheidenheit. Aber bittschön wohl dosiert: »Ich bin trotz all der teuren Nachhilfe ein Trottel und sollte besser Straßenfeger werden statt Papis Firma zu übernehmen«, ist ein durchaus unkluger Satz. »Wir sind Verantwortungselite, nicht Leistungselite« zu schwadronieren, wird hingegen als smarte Selbstironie wahrgenommen und schadet den eig...

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.