Argentinien gewinnt Zeit im Schuldenstreit

New York (dpa/nd). Argentinien hat im Streit mit US-Hedgefonds um alte Staatsschulden Zeit gewonnen. Ein Gerichtsurteil in den USA, welches das lateinamerikanische Land in die Zahlungsunfähigkeit hätte treiben können, wurde von einem Berufungsgericht am Mittwoch in New York vorerst ausgesetzt. Hintergrund des Rechtsstreits ist Argentiniens Staatspleite vor zehn Jahren. Damals hatte der Großteil der Gläubiger bei einer Umschuldung mitgemacht und dabei auf etwa zwei Drittel seiner Forderungen verzichtet. Ein kleiner Teil der Gläubiger besteht jedoch bis heute auf der vollen Rückzahlung des geliehenen Geldes - darunter eine Gruppe von Hedgefonds um US-Milliardär Paul Singer, die kurz vor dem Bankrott Anleihen zum Schnäppchenpreis gekauft hatten.

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