Iran fordert nach Angriff auf Botschaft in Berlin Konsequenzen

Berlin (AFP/nd). Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi hat nach einem Angriff auf die Botschaft seines Landes in Berlin Konsequenzen gefordert. Der Vorfall müsse »ernsthafte Folgen« haben, forderte Salehi nach Angaben iranischer Medien am Mittwochabend in einem Telefonat mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP). Nach Polizeiangaben waren bei einer Demonstration vor der Botschaft in Berlin zuvor Steine und Farbbeutel auf das Gebäude geworfen worden. Elf Menschen wurden demnach festgenommen. Angaben zu Nationalität oder Alter der Festgenommenen lagen nicht vor. In einer Mitteilung bekannte sich eine »Gruppe iranischer politischer Aktivisten« zu dem Angriff. Sie wenden sich nach eigenen Angaben gegen »das repressive Vorgehen des iranischen Regimes gegen Oppositionelle«. Westerwelle teilte nach dem Telefonat mit Salehi mit, er bedauere und verurteile den Übergriff auf die iranische Botschaft. »Wir werden alles Erforderliche veranlassen, um die iranische Botschaft und alle anderen diplomatischen Vertretungen zu schützen«, erklärte er.

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