Marc Amann 01.12.2012 / Wochennd

Urbane Energiewende von unten

Städte im Wandel: Den Übergang zu einer post-fossilen Ökonomie lokal gestalten

Transition Town: In der heutigen Zeit, in der das globale Ölfördermaximum erreicht wird, kann es ein »weiter so!« nicht geben. Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise muss sich grundlegend ändern, allein um den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen deutlich zu verringern und die globale Erwärmung zu stoppen. Die Transition-Town-Initiativen fangen im Kleinen an, mit nachhaltigen Projekten eine Energiewende auf städtischer Ebene einzuleiten.

Transition Town - auf deutsch »Stadt im Wandel« - nennen sich Initiativen, die sich seit 2006 in Hunderten Städten und Gemeinden hauptsächlich in Großbritannien, den USA und Australien, aber auch in Deutschland gegründet haben. Ihr Ziel ist, lokale Gemeinwesen zu organisieren und Energiewendepläne zu entwickeln, die auf lokaler Ebene den Übergang von der derzeitigen fossilen, vom Erdöl abhängigen Industriegesellschaft, zu einer post-fossilen Ökonomie gestalten.

»Peak Oil« ist eine zentrale Motivation und inhaltliche Klammer dieser vielfältigen Initiativen. Die Menge des weltweit noch vorhandenen förderbaren Erdöls wird in den nächsten Jahren abnehmen, die Preise werden steigen, Verteilungskämpfe zunehmen. Ein Lebensstil, der in allen Bereichen vom Erdöl abhängt, sei es als Treibstoff für Mobilität oder als Basis für Kunststoffe, stößt damit an seine Grenzen. Gesellschaftlicher Wandel ist demnach nicht einfach nur wünschenswert, sondern unumgänglich. Dies gilt auch angesichts von Klimawandel und dessen negativen Folgen.

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