Schäfer? Schädler? Zschäpe!

Ihre jahrelangen Freiräume verdankten die NSU-Terroristen auch der Schlamperei von BKA-Ermittlern

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Unter den Aktenbergen des Bundeskriminalamtes (BKA), mit denen der Bundestagsuntersuchungsausschuss »zugeschüttet« wurde, fand sich nun ein Dokument, das abermals Zweifel am Ermittlungswillen gegen Rechtsterroristen nährt.

»Am 30. 10.2007 hat das Bundeskriminalamt aufgrund des Beschlusses des Amtsgerichts Frankfurt am Main ... die Wohnung des Beschuldigten Thorsten HEISE... durchsucht«, heißt es in einem Vermerk, der erst am 4. Mai 2009 als Verschlusssache gefertigt worden ist.

Heise ragt heraus aus dem Netz militanter Neonazis. Er war einer der ersten, die Nazimusik, rechte Jugendkultur und Politik erfolgreich miteinander verbanden. Auch als im Herbst 2000 das Blood&Honour-Netzwerk verboten wurde, liefen seine CD-Geschäfte weiter. 2004 holte die NPD den Mann in den Bundesvorstand, als Kontaktmann zu Freien Kameradschaften.

Über die BKA-Razzia wurde in Medien berichtet, immerhin besaß Heise eine Maschinenpistole, ein Maschinengewehr sowie eine Pistole. Wie aus dem 2009er BKA-Vermerk hervorgeht, fand man aber auch »drei Kassetten für ein Diktiergerät«. Auf einer ist ein Gespräch festgehalten, das Heise mit dem Gründer des Thüringer Heimatschut...

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