Marina Mai 04.12.2012 / Brandenburg

Unfreiwillige Schulschwänzer

Kinder von Asylbewerbern landen oft auf Wartelisten statt im Unterricht

Nach Angaben des Flüchtlingsrates gehen in mehreren Berliner Bezirken Asylbewerberkinder sowie andere Kinder, die aus dem Ausland zuziehen wie etwa Roma aus Osteuropa, nicht zur Schule. Grund sind fehlende Räume, fehlende Lehrer oder nicht geklärte Zuständigkeiten. Gesetzlich ist eigentlich alles klar: Jedes Kind im schulpflichtigen Alter, das in Berlin wohnt, muss einen Schulplatz angeboten bekommen. Zuständig sind die Bezirke. Doch in Neukölln, wo vor allem Roma aus Rumänien und Bulgarien zuziehen, landen immer mehr Kinder nur auf Wartelisten statt in Schulen. Auch in Mitte gibt es nach Flüchtlingsratsangaben Wartelisten. In Tempelhof-Schöneberg stehen nach Angaben des Internationalen Bundes 14 Kinder aktuell auf einer Warteliste für die Schule.

Sehr kreativ umgehe Spandau seit Jahren die Schulpflicht für Asylbewerber. In dem Bezirk befindet sich eine der beiden Zentralen Erstaufnahmestellen für Asylbewerber, wo diese meist drei ...

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