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Frage aller Fragen

Die Idee für das »Handbuch Therapie« aus dem Verlag de Gruyter stammt noch von Willibald Pschyrembel selbst. Der bekannte Berliner Physiker, Gynäkologe, Autor, Dolmetscher und Universitätsprofessor hatte breits Anfang der dreißiger Jahre mit der Herausgabe des Klinischen Wörterbuches begonnen, das unter seinem Namen zu einem der berühmtesten medizinischen Nachschlagewerke in der Welt wurde und im vergangenen Jahr die 260. Auflage erlebte. Doch Pschyrembel, den viele seiner Zeitgenossen als Universalgelehrten bezeichnen, wollte nicht nur die klinischen Begriffe erläutern, sondern auch über die Frage aller Fragen, die Behandlung von Krankheiten, enzyklopisch informieren. Therapie hielt er für die Hauptaufgabe der Medizin. Als 1998 die erste Ausgabe des Therapie-Handbuchs erschien, war Pschyrembel nicht mehr am Leben. Er starb 1987 mit 87 Jahren. 200 Autoren haben an der dritten Auflage des Therapie-Pschyrembel mitgewirkt - allesamt ausgewiesene Spezialisten in den jeweiligen Disziplinen. Zwischen Ablatio retinae (Netzhautablösung) und Zytomegalie (Speicheldrüsen-Viruskrankheit) finden sich über 700 Diagnosen, 300 therapeutische Verfahren, 500 Abbildungen und 250 therapeutische Stufenpläne, alle auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens. Kritiker werfen der Pschyrembel-Redaktion vor, sich überwiegend an der in Deutschland angewendeten Schulmedizin zu orientieren. Dennoch bleibt das Werk unverzichtbar für Mediziner und Medizinstudenten. Der Laie dürfte nur Freude daran haben, wenn er medizini...

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