Zum gemeinsamen Tanzen ermuntert

Die Zeitschrift "WeltTrends" hat die Debatte über Grenzen und Gemeinsamkeiten rot-rot-grüner Außenpolitik wieder aufgenommen

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Man kann nicht behaupten, dass Wahlkämpfe je besonders gute Zeiten waren, parteiübergreifende Diskussionen zu führen, die auch eine gewisse Breitenwirkung haben. Crossover - unter diesem Stichwort liefen solche Anstrengungen zwischen Politikern aus SPD, Grünen und Linkspartei sowie darüber hinaus zwischen Intellektuellen, Wissenschaftlern, Aktivisten und Gewerkschaftern in der Vergangenheit - ist so gesehen ein bisschen ein wiederkehrendes Schönwetterphänomen: Lange vor Wahlen wird darauf verwiesen, dass die Frage einer gemeinsamen Regierungsperspektive nicht allein unter arithmetischen Gesichtspunkten und schon gar nicht unter dem Eindruck exponierter parteipolitischer Konkurrenz beantwortet werden könne. Sondern dass es dazu vieler langfristiger Gesprächsfäden braucht, einer Diskussion also, in der Gemeinsamkeiten ausgelotet aber auch Unterschiede markiert werden.

Es hat einige Versuche gegeben, solche Fäden
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