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Mangelware Trinkwasser

In Kenia wird Lage immer dramatischer

  • Von Joyce Mulama Mwingi
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
50 Frauen aus dem kenianischen Mwingi-Distrikt stehen an einem sandigen Flussbett, um ihre Kanister mit Wasser zu füllen. Manche haben für die braune und salzige Brühe bis zu zehn Kilometer zurückgelegt. Trotz der schlechten Qualität haben sie keine andere Wahl, wenn sie und ihre Familie nicht verdursten sollen. Im dürregeplagten Mwingi-Distrikt im Osten des Landes ist Wasser zu einem kostbaren Gut geworden. Die Regierung hat zwar versprochen, die Versorgungslage für die 332 000 Betroffenen zu verbessern, aber bisher ist nichts passiert. Dabei gibt es Pläne für neue Brunnen und die Instandsetzung von defekten Pumpen. »Insgesamt wurden dieses Jahr 20 Millionen US-Dollar für Bohrungen und Pumpen in den trockenen und semiariden Gebieten bewilligt, zu denen auch der Mwingi-Distrikt gehört«, erklärt Mwangi Gakunga vom Ministerium für Wasserressourcen. Die Projekte würden bald starten. Eine leere Versprechung? In der Zwischenzeit hilft das Welternährungsprogramm (WFP) den Gemeinden beim Bau von Deichen. Im letzten Monat wurde mit der Errichtung eines solchen Deiches in Kyavyuka begonnen. Zum Jahresende, mit Beginn der Regenzeit, soll das Projekt fertig gestellt sein. Bis zu 10 000 Kubikmeter Wasser - genügend für einige Monate - könnten aufgefangen werden. Rund 200 Gemeindemitglieder haben sich zu den Bauarbeiten im Rahmen der WFP-Initiative »Food for Work« zusammengeschlossen. Jede Familie erhält Mais, Hülsenfrüchte und Öl für die Zeit, in der ...

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