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Tacheles statt Schmusekurs?

Deutsch-israelische Verhandlungsrunde

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Netanjahu ante portas - in früheren Jahren ein steter Quell der Freude im Kanzlerinnenamt. Doch diesmal dürfte er der Hausherrin ungelegen kommen, und es kann gut sein, dass Angela Merkel den schwachen Tag verwünscht, als sie Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einer Art Ritual erhob. Mit diesem Gast gemeinsam möchte im Moment kaum jemand in der Welt in Kameras lächeln.

Seit der UNO-Aufwertung Palästinas am Donnerstag zu einem Nichtmitglied- oder Beobachterstaat und der rüden Reaktion Israels darauf ist prima Klima von der Kanzlerin nicht so einfach wie sonst herbeizuzaubern. Zu gründlich haben sich Israels Regierungsvertreter - in Jerusalem wie in New York - daneben benommen. Netanjahus Ankündigung neuen Landraubs unmittelbar nach der Abstimmung ist bei Befreundeten und selbst Verbündeten ausgesprochen schlecht angekommen. Sie hatten versucht, Netanjahu Brücken zu bauen. Dennoch zogen der es vor,...


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