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Bau von South Stream beginnt

Gasleitung soll ab 2015 in Betrieb gehen

Anapa (dpa/nd). Russland hat am Freitag offiziell mit dem Bau der rund 2380 Kilometer langen Pipeline South Stream vom Schwarzen Meer bis nach Italien begonnen. Der Festakt in der Nähe der russischen Stadt Anapa an der Küste stehe symbolisch für die bereits in einigen Ländern begonnene Arbeit, sagte der Sprecher des Betreiberkonsortiums, Sebastian Sass. Damit stößt der russische Gasmonopolist Gazprom weiter auf den europäischen Energiemarkt vor.

Das Projekt geht auf eine Initiative von Gazprom und dem italienischen Energieversorger Eni zurück. Beteiligt ist auch die BASF-Tochter Wintershall. Durch die Leitung soll von 2015 an erstes Gas fließen. Die Gesamtkosten werden auf 16 Milliarden Euro geschätzt.

Durch die geplanten vier Stränge sollen dann jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas strömen. Das entspricht etwa dem Verbrauch von 38 Millionen Haushalten. Russland betont, es wolle damit zur Energiesicherheit in Europa beitragen. Das Land will sich aber auch weiter von seinem bislang wichtigsten, aber unberechenbaren Transitland Ukraine für den Gasverkauf in der EU lösen.

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