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Wohin mit dem Kind?

Auch mit einem baldigen Rechtsanspruch wird für Eltern die Suche nach einem Kitaplatz nicht viel einfacher

  • Von Gesa von Leesen, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Ab dem 1. August kommenden Jahres hat jedes Kind von ein bis drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Dennoch hapert es beim Ausbau von Betreuungseinrichtungen und an der Ausbildung von Erziehern.

So viel Geld war nie für Kinderbetreuung in Deutschland: 4,6 Milliarden Euro stellt der Bund bis 2013 den Ländern zur Verfügung, damit Kleinkinder professionell betreut werden können. Doch der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für jedes Kleinkind wird zur Makulatur - spätestens, seit das Bundesamt für Statistik kürzlich bekannt gab, seiner Berechnung nach fehlten 220 000 Kitaplätze bundesweit. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) ficht das nicht an. Sie beharrt darauf: Wenn sich die Länder und Kommunen anstrengen, wird's funktionieren.

Genau dort, in den Ländern und Kommunen, sind die Zweifel am größten. Vor allem in westlichen Bundesländern, denn dort fehlen die meisten Betreuungsplätze für unter Dreijährige. Lange galt hier die Hausfrauenehe als das gängige bürgerliche Lebensmodell: Vater arbeitet, Mutter bleibt daheim und versorgt Kinder und Haushalt. Babys gibt man nicht weg - so lautete der gesellschaftliche Konsen...


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