Vom Recht, ein Kleinbauer zu sein

Großprojekte bedrohen in Mosambik das Recht auf Nahrung

  • Von Christine Wiid, INKOTA
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Großflächige Landnahmen ausländischer Konzerne in Mosambik haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. INKOTA hilft Kleinbauern, sich dagegen zu wehren.

»Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch verteidigen« sagt Calisto Ribeiro von der INKOTA-Partnerorganisation ORAM in Mosambik. Gerade vor dem Hintergrund, dass in Mosambik gut 80 Prozent der Bevölkerung von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft leben, ist Rechtssicherheit in Bezug auf Land sehr wichtig. ORAM betreibt daher Aufklärungsarbeit in den Gemeinden. Geschulte Mitarbeiter erklären das Landrecht in der jeweiligen Lokalsprache und verteilen Broschüren, in denen die Gesetzestexte verständlich aufgearbeitet wurden. Außerdem unterstützen sie die Kleinbauern bei Landkonflikten.

Das Engagement von ORAM verdient am Internationalen Tag der Menschenrechte besondere Würdigung. Denn mehr als 160 Staaten haben den UN-Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ...

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