Verwehrte Rechte

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Handwerk in Vietnam: Nicht alle Menschen bekommen eine Ausbildungschance.

Der 10. Dezember hat eine lange Tradition als Tag, an dem die Menschenrechte besonders im Blickpunkt stehen. Bereits seit 1901 wird am Todestag Alfred Nobels jedes Jahr in der norwegischen Hauptstadt Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Die Auszeichnung geht 2012 an die Europäische Union. Das ist alles andere als unumstritten. Angefangen vom südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu gibt es eine lange Schar von Kritikern, die die EU dieser Auszeichnung nicht für würdig befinden, von der Friedensbewegung bis hin zu Amnesty International. Deren Generalsekretär der deutschen Sektion, Wolfgang Grenz, kritisierte, dass insbesondere in der Außen- und Flüchtlingspolitik der EU ein Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffe. Wenn am Dienstag im Europaparlament wie erwartet das Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru ratifizi...


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