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Altenpflege für Migranten öffnen

Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner fordert kultursensible Hilfe für Ältere

(ND). Die Altenpflege für Migranten zu öffnen, hat Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei. PDS) gestern zum Abschluss der »Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe« gefordert. Die Kampagne habe Türen geöffnet und das Thema nach vorn gebracht, sagte sie im Haus des Älteren Bürgers in Neukölln. »Die Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe müssen zukünftig stärker auf die besonderen Bedürfnisse und die individuellen Lebenserfahrungen der älteren Migrantinnen und Migranten ausgerichtet sein«, erklärte Knake-Werner. »Nur so kann ihr gleichberechtigter Zugang zu den Institutionen und ihre gleichwertige Versorgung erreicht werden. Diesen Weg müssen wir konsequent verfolgen, um Menschen mit Migrationshintergrund in die Altenhilfe zu integrieren.« Die bundesweite Kampagne wurde mit dem Ziel initiiert, ältere Migranten dabei zu unterstützen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen und bei Bedarf Leistungen der Altenhilfe in Anspruch nehmen zu können. Mehr als 60 Organisationen und Verbände haben die Kampagne unterstützt. »Gerade in Berlin ist die Orientierung auf eine kultursensible Altenhilfe von besonderer Bedeutung, schließlich sind ältere Migrantinnen und Migranten eine der am stärksten anwachsenden Bevölkerungsgruppen in der Stadt« sagte die Senatorin weiter. Ältere Migranten würden damit für das System der Altenhilfe ein stärkeres Gewicht erhalten. Auch die einst Zugewanderten hätten ein Recht darauf, dass im Alter ihre individuellen Prägungen und Ansprüche ernst genommen werden. Akteure der Altenhilfe seien gefordert, ihr Leistungsangebot und Erscheinungsbild so auszurichten, dass es den Bedürfnissen aller Berliner gerecht wird. »Wir unterstützen den Prozess der interkulturellen Öffnung der Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe schon seit langem, auch in unseren Leitlinien der Politik für Senioren und Seniorinnen ist er festgeschrieben«, sagte Heidi Knake-Werner. Berlin verfüge über gute Grundlagen für den weiteren Weg zu einer interkulturellen Öffnung der Altenpflege und der sozialen Dienste für ältere Migranten. Die Kampagne habe wesentlich dazu beigetragen, die Öffentlichkeit sowie die Dienste und Einrichtungen der Einrichtungen f...

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