Keine Stromsperre für Arme

Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutierte in Köln über die Energiewende

  • Von Jörg Staude
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine europäische Krisenpolitik gibt es nicht, auch keine europäische Asylpolitik, aber vielleicht gibt es eine europäische Energiepolitik mit Auswirkungen auf die Energiewende hierzulande? Das diskutierte die Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) Nordrhein-Westfalen am Wochenende in Köln unter der linksorientierten Überschrift »Solidarisch und solar«.

Die Energiewende sei »noch eine Revolution weit entfernt«, erklärte der Landessprecher der NRW-LINKEN, Rüdiger Sagel, zu Beginn der RLS-Tagung. Seitens der EU passiere nichts, die AKW blieben am Netz, langfristige Verträge zum Import fossiler Energieträger würden abgeschlossen. Es gehe aber bei der Energiewende um Dezentralisierung, Demokratisierung und Rekommunalisierung.

Zwei Workshops weiter wusste es der Fraktionschef der LINKEN in Köln, Jörg Detje, deutlich konkreter. Penibel listete Detje auf, schon 2003 habe eine EU-Richtlinie über den Schutz »benachteiligter Kunden« gesprochen und »spezifische Maßnahmen« zur Begleichung von Stromrechnungen gefordert. 2009 fand das Wort von der »Energiearmut« Eingang in die EU-Papiere. Es gelte, den Ausschluss von der Energieversorgung zu verhindern, hieß es. Aktuell findet sich das als »Verbot von Stromsperren« in der linkssozialen Politik wieder,

In zehn der 27 EU-Staaten existiere inz...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 553 Wörter (3983 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.

Das Blättchen Heft 09/18