Ringen um die Stadtentwicklung

Streit um das Konzept zur Internationalen Bauausstellung in Berlin 2020

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Braucht Berlin erneut eine Internationale Bauausstellung (IBA)? Und wenn ja, wie sollte ein derartiges Großereignis gestaltet werden? Dieser Frage widmen sich derzeit sowohl die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als auch Fachpolitiker der Opposition und unabhängige Experten.

Eine IBA wird in Deutschland in der Regel als Instrument der Stadtplanung veranstaltet, um einen für die jeweilige Stadt oder Region als erforderlich angesehenen städtebaulichen bzw. landschaftlichen Wandel zu befördern. 1957 war die IBA in Berlin dem Wiederaufbau des Hansaviertels im Bezirk Tiergarten gewidmet, die Bauausstellung 1979-87 stellte die »behutsame Stadterneuerung« in Altbaugebieten in den Mittelpunkt.

Die Schließung des Flughafens Tempelhof im Oktober 2008 und die damit einhergehende Notwendigkeit, Pläne für die künftige Nutzung dieses riesigen innerstädtischen Areals zu entwickeln, beflügelten die Idee, erneut eine IBA in der Hauptstadt z...


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