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Allervorzüglichst

Die Schönheit einer Grafik, eines Gemäldes in all seiner Sinnlichkeit, die den Weg zu Emotion und Gedanke bahnt, offenbart sich nur im Original. Darin liegt auch ein Teil des ästhetischen Reizes, der von einem Künstlerbuch ausgeht. Wer solch ein bibliophiles Werk in die Hand nimmt, weiß, was Goethe meinte: »Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.« Das Blatt von Gerda Lepke in seinem vibrierenden Duktus, in seiner Kühnheit des Rhythmischen und Räumlichen gibt einem Gedicht von Wolfgang Windhausen, das Existenziellem nachsinnt, eine adäquate Dimension. Originalgrafiken von elf weiteren Künstlern interpretieren die »Mäandernde Zeit«, die in Windhausens ergreifenden Gedichten aufscheint, auf ihre, jeweils eigene Weise. (Erschienen bei Edition Wort und Bild Bochum, Einband: Horst Dieter Gölzenleuchter) M.P.

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