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Schulden und Schuld

Wir müssen Schulden abbauen, damit wir keine Schuld auf uns laden. Sparen! Gürtel enger! Schließlich sollen kommende Generationen keinen Staatsbankrott erleben. Derartige Sprüche überkommen uns jetzt, da zwei große Volksparteien um Posten pokern, täglich. Doch Schulden und Schuld bemessen sich nicht nur nach dem Geld, das angeblich oder wirklich fehlt. Schuld laden wir auch auf uns, wenn wir nicht endlich energisch, doch mit Verstand gegen jene vorgehen, die Nazi-Völkermord relativieren, um abermals gegen Juden, Ausländer, Linke oder einfach gegen Andersdenkende und Andersseiende zu hetzen. Dieser Tage erinnert man an den Beginn eines unfassbaren Verbrechens, das an einem 9. November seinen sichtbaren Anfang nahm. Und in Dessau schänden »Unbekannte« ein Mahnmal, dass daran erinnert. Und zeigt, wo und von wem das Giftgas produziert worden ist, mit dem man Millionen mordete. Es ist nicht damit getan, dass man Zündel, einen alten Holocaust-Leugner, vor den Richter stellt. Es ist nicht damit getan, dass man Statistiken über den Anstieg rechtsextremer Straftaten fertigt. Die Dessauer, die keineswegs untypisch ist, sagt aus, dass sich solche Attacken gegenüber 2004 verdreifacht haben. Das kann man vom antifaschistischen Engagement der Bürger nicht behaupten. Und schon gar nicht von dem unserer Regenten. Muss man wirklich gespannt sein, was im Koalitionsvertrag zur Bekämpfung des Ungeistes vermerkt sein wird?

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