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Blutdrucksenker schwimmen im Fluss

Schwerin (dpa/nd). Medikamentenrückstände in Gewässern sind nach Worten von Umweltminister Till Backhaus (SPD) ein ernsthaftes Problem in Mecklenburg-Vorpommern. Bei Untersuchungen zwischen 2006 und 2010 fanden sie die Behörden überall. Unter anderem waren es Blutdrucksenker, Schmerzmittel, Röntgenkontrastmittel oder Epilepsie-Arzneien. Backhaus forderte ein bundesweites Vorgehen. Denkbar sei für Kläranlagen eine vierte Reinigungsstufe zur Beseitigung der Wirkstoffe. Dies würde die Abwasserentsorgung um zwei bis drei Euro je Kubikmeter verteuern. Die Linke scheiterte mit einem Antrag zur Verpflichtung der Krankenhäuser im Land, ab 2017 ihre Abwässer von Rückständen zu reinigen. Der Großteil der im Wasser nachgewiesenen Rückstände stammt aus Privathaushalten.

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