Preisrevolution von unten

Belgien: Flämische Stromkunden schließen sich zusammen und sparen damit bares Geld

  • Von Rudolf Mondelaers und Hans Thie
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Wer jagt die Preise nach oben? Bislang vor allem der französische Konzern Elektrabel/Suez, der in den vergangenen Jahren mehr als 70 Prozent des belgischen Strommarktes beherrschte. Neben diesem Quasi-Monopol gibt es weitere Preistreiber. Die regionalen und kommunalen Stromverteiler pflegen eine undurchsichtige Tarifbildung. Große Industriebetriebe beziehen Strom unter Kostpreis. Das belgische System der grünen Energiezertifikate macht Fotovoltaik und Windstrom unnötig teuer. Das Hauptproblem aber ist die Krake Elektrabel. Das Unternehmen koppelt seine Marktmacht mit Steuertricks und manipulierten Abschreibungen bei Atomkraftwerken. So entstehen Milliardengewinne, auf die kaum Steuern zu zahlen sind.

Muss man all das einfach hinnehmen? Nein, es geht auch anders, sagte sich Johan Vande Lanotte. Der 57-jährige flämische Sozialist, der eine langjährige Ministerkarriere hinter sich hat und heute belgischer Vizepremierminister ist, set...

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