»Patriots« für den Fall der Fälle

Einsatzziel der Abfangraketen in der Türkei bleibt im Nebel politisch wohlfeiler Begründungen

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Welche militärische Aufgabe den deutschen Raketen im Südosten der Türkei zukommt, bleibt Mutmaßung. Im Bundestag versicherten die Befürworter, notfalls könne die Mission später auch neu bewertet werden.

Die Patriots der Bundeswehr sollen mit denen aus den USA und den Niederlanden angeblich die Türkei gegen Angriffe aus Syrien schützen. Das Mandat ist bis zum 31. Januar 2014 befristet. Kein einziger Redner der großen Befürworterkoalition konnte am Freitag einen Hinweis darauf liefern, vor welcher Art von Angriff die Waffen tatsächlich schützen sollen. Versichert wurde dagegen, dass sie auf reine Verteidigung der Türkei ausgerichtet seien, keine Flugverbotszone über Syrien unterstützt werden solle und bei einer Veränderung der Einsatzbedingungen das Parlament erneut damit befasst werde. Gleichwohl wurden die Patriots als alternativlos dargestellt, die Lage in Syrien zur Begründung herangezogen.

Philipp Mißfelder von der CDU führte eine Bedrohung der Türkei durch das Chemiewaffenpotenzial des Assad-Regimes ins Feld. Der Bundeswehr sprach er die Aufgabe zu, für den Schutz vor solchen Waffen zu sorgen, »damit die türkische Bevölkerung ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 504 Wörter (3375 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.