Stefan Mentschel, Delhi 18.12.2012 / Ausland

Angst vor Korruption

Widerstand gegen Teilprivatisierung der Delhier Wasserversorgung

In Delhi sollen Teile der maroden Wasserversorgung mit Hilfe privater Investoren erneuert werden. Der französische Konzern Veolia hat den Zuschlag bekommen und will im Westen der Metropole ein Wasserwerk und Leitungen modernisieren. Doch es regt sich Widerstand.

Jeden Morgen werden in den Wohngebieten der indischen Hauptstadt die Pumpen angeworfen. Mit lautem Knattern befördern sie Wasser aus den Leitungen der städtischen Wasserbetriebe in private Tanks auf den Hausdächern. Zwölf Stunden später wiederholt sich das. Der Grund: Nur morgens zwischen fünf und sieben Uhr sowie abends zwischen 17 und 19 Uhr werden Delhis Haushalte mit dem kostbaren Nass versorgt. Für den Rest des Tages muss das gesammelte Wasser aus den Tanks reichen.

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