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Signal aus Helsinki für Nahen Osten ohne Kernwaffen

Zivilgesellschaftliche Organisationen und Friedensaktivisten trafen sich zu Konferenz

  • Von Thomas Kachel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Friedensengagierte aus aller Welt berieten in Helsinki über eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten. Inge Höger, die für die Fraktion der LINKEN im Bundestag an der Konferenz teilnahm, äußerte die Hoffnung, »dass die Konferenz ein Signal für Wiederaufnahme der Regierungskonferenz setzt«.

»We are outraged!« Der ehemalige arabische Knesset-Abgeordnete war einer der vielen Teilnehmer der Konferenz zivilgesellschaftlicher Unterstützer für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten am Wochenende in Helsinki, die sich empörten. Der Grund: Im September hatte die israelische Regierung ihre Teilnahme an der Folgekonferenz für die Bildung einer solchen Zone von Libyen bis Iran recht abrupt abgesagt. Hastig entschieden daraufhin aber auch die Schirmherren - Russland, USA, Großbritannien und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon - die Konferenz, die für Dezember in Helsinki geplant war, auf unbestimmte Zeit zu vertagen.

Das hielt zivilgesellschaftliche Organisationen und Friedensaktivisten von IPPNW bis ICAN, die sich für die massenvernichtungswaffenfreie Zone engagieren, nicht davon ab, sich zu treffen. Im Gegenteil, auf der Konferenz wurde klar, da...


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