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US-Börsenaufsicht bestraft Allianz

New York (AFP/nd). Wegen Korruption in Indonesien muss der deutsche Versicherungskonzern Allianz in den USA eine Millionenstrafe zahlen. Die US-Börsenaufsicht SEC teilte am Montag mit, dass sich die Allianz zu einer Zahlung von 12,3 Millionen Dollar (9,4 Millionen Euro) bereit erklärt habe. Im Gegenzug werde das Verfahren eingestellt. Die SEC hatte bei Ermittlungen aufgedeckt, dass der indonesische Ableger der Allianz von 2001 bis 2008 mehr als 650 000 Dollar an Regierungsvertreter gezahlt habe, um fast 300 öffentliche Versicherungsaufträge zu gewinnen. Durch die Bestechung habe der in München ansässige Konzern einen Profit von mehr als 5,3 Millionen Dollar gemacht.

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