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»Fachmann« Friedrich und die Forderung nach mehr Staat

Der NSU-Terror-Fall wird das BKA noch mindestens vier weitere Jahre beschäftigen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Minister Friedrich kann aufatmen: Seine Welt des Terrors ist wieder in Ordnung. Eine Sporttasche am Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofes hat den Islamismus zurück ins Zentrum unserer Gefährdung gerückt.

Es war ein hartes Jahr für den Bundesinnenminister. Begonnen hatte es nach dem 4. November 2011 in Eisenach. Die zwei Bankräuber, die sich um die Mittagsstunde selbst gerichtet haben sollen, führten zu einem mörderischen Terrornetzwerk von Neonazis. Die Sicherheitsbehörden standen ob ihrer Fehler und Versäumnisse bei der Abwehr von Rechtsextremismus und der Ermittlungen wider den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) am Pranger des Rechtsstaates.

Die kleine, herrenlose Sporttasche, die man jüngst in Bonn fand und in der wieder einmal eine höchst dilettantisch gefertigte und deshalb nicht zündfähige Bombe lag, lässt konservative Forderungen nach mehr Überwachungsstaat wieder aufschwimmen. Wie immer »Fachmann« Friedrich sie begründet - sie sind auch bestens dazu geeignet, das Unvermögen von Verfassungsschutz- und Strafverfolgungsbehörden zu kaschieren.

Mehr Videoüberwachung lautet eine. Mal abgesehen davon, dass sie keine St...


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