Solidarisierungseffekt zum Jahresausklang

Urteil in den Chefetagen: Steinbrück hat gegen Merkel keine Chance

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Vorgezogene Bescherung für Angela Merkel: Nach Jahren durchaus artikulierter Unzufriedenheit und handfester Enttäuschung von Schwarz-Gelb stehen Deutschlands Führungsspitzen aus Wirtschaft und Politik kurz vor dem Start ins Wahljahr fest an der Seite der Kanzlerin. Das ist keine gute Weihnachtsbotschaft für den Herausforderer Peer Steinbrück (SPD).

Merkel habe ihren Durchhänger der vergangenen beiden Jahre überwunden, »sie liegt unangefochten vorn«, erklärte Allensbach-Chefin Renate Köcher gestern vor der Presse in Berlin. Allerdings ergäben sich nach der langjährigen Erfahrung der Demoskopen mit der Annäherung an Bundestagswahlen stets derlei »Solidarisierungseffekte«. Aber Erfahrung hin oder her, dass 86 Prozent der sogenannten Top-Entscheider in Wirtschaft, Politik und Verwaltung die CDU-Chefin für eine starke Bundeskanzlerin halten, ist ein Rekordwert. Zum Vergleich: Im Juni 2011 konnten sich nur 37 Prozent der Eliten zu einem solchen Urteil durchringen - 58 Prozent von ihnen gaben damals zu Protokoll, Merkel sei eher eine schwache Regierungschefin, der Rest war unentschieden.

Merkel mit hohen Zustimmungswerten

Der persönliche Imagezuwachs - Köcher: »in ungewöhnlich hohem Maße« - mag Angela Merkel wie Öl runtergehen. Und auch die Tatsache, dass die Enttäuschung übe...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 909 Wörter (6421 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.