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Gelebte Solidarität

Zum Tod von Kathrin Buhl

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In entwicklungspolitischen Kreisen ist ihr Name wohl fast allen ein Begriff: Kathrin Buhl, langjährige Geschäftsführerin der Stiftung Nord-Süd-Brücken und seit 2007 Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brasilien. Am Herzen lagen ihr immer die Basisorganisationen. Völlig überraschend ist sie mit 51 Jahren an Weihnachten in São Paulo gestorben.

»Kathrin war für mich immer ein wenig ein Wesen aus einer anderen Welt. Nicht nur, weil sie aus einer bereits verschwundenen Welt kam wie dem sozialistischen Deutschland sondern vor allem, weil Sie ihr eigenes Leben mit der lässigen Geste des ›Ich war es nicht‹ durchschritt, die sie vielleicht manchmal naiv erscheinen ließ, ohne dass sie das war.« So beschreibt Claudia Korol vom argentinischen Basisnetzwerk »Pañuelos en Rebeldía« in ihrem Nachruf Kathrin Buhl und das erscheint mir, der ich Kathrin auf entwicklungspolitischen Veranstaltungen vor allem vor ihrem Weggang nach Brasilien, häufig traf, eine treffende Kurzcharakterisierung.

Kathrin Buhl gehörte zu jenen, die am legendären Entwicklungspolitischen Runden Tisch in der untergehenden DDR mit anderen dafür stritt, da...


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