Robert D. Meyer 03.01.2013 / Berlin / Brandenburg

Querfinanzierter Wohnraum

Senat will Investoren zu günstigen Mieten bei Neubauten verpflichten

Derzeit vergeht kaum eine Woche, in der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) nicht mit einem neuen Vorschlag Reden von sich macht, um den Mangel an bezahlbaren Wohnraum zu bekämpfen. Müllers neuester Vorschlag: Der Senator will wertvolle Grundstücke zukünftig nur noch an private Investoren zum Bau von Wohnungen verkaufen, wenn sich die Interessenten im Gegenzug an bestimmte Auflagen halten.

So sollen sich die Hausbauer verpflichten, einen bestimmten Anteil der neu entstandenen Mietwohnungen günstiger anzubieten. Über teurere Mietwohnungen sollen die Investoren ihre Verluste dann wiederum reinholen, erklärte Müller seine Idee gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. »Wir sagen den Investoren, wenn ihr wertvolle Grundstücke haben wollt, müsst ihr auch etwas für die Stadt leisten«, sagte Müller.

Bei seinem Konzept schwebt dem Bausenator eine Dreiteilung der zu bebauenden Grundstücke vor...

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