Robert Luchs 04.01.2013 / Bewegung

Jeans zu Hungerlöhnen

Gesundheitliche Schäden bei Näherinnen durch katastrophale Arbeitsbedingungen in Kambodscha

Die Arbeitsbedingungen in kambodschanischen sind nicht viel besser als in Pakistan oder Bangladesch. Jeden Monat fallen vermutlich wegen Chemikalien in den Textilien Dutzende Näherinnen in Ohnmacht.

Die Bilder gleichen sich – die miesen Arbeitsbedingungen auch.
In Pakistan und Bangladesch sind bei katastrophalen Bränden in Textilfabriken Hunderte Näherinnen einen qualvollen Tod gestorben. In diesen Fabriken sind oft die Notausgänge blockiert, es gibt viel zu wenige Feuerlöscher und Stromleitungen sind defekt. Kambodscha ist von Katastrophen dieses Ausmaßes bisher verschont geblieben, doch sind die Produktionsbedingungen in dem südostasiatischen Land nicht viel besser.

Mit zahlreichen Aktionen in europäischen Einkaufsstraßen hatte die »Clean Clothes Campaign« (Kampagne für saubere Kleidung, CCC) auf die schlechte Bezahlung von Textilarbeitern in Kambodscha aufmerksam gemacht. Mit den Protestaktionen sollte der Druck auf Modefirmen wie H&M, Levi`s und Gap erhöht werden, den kambodschanischen Arbeitern Löhne zur Sicherung des Existenzminimums zu zahlen. »2012 muss das letzte Jahr gewesen sein, in dem die Käufer von Weihnachtsgeschenken Kleidung kaufen, die zu Hungerlöhnen hergestellt wurde,« ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: